Samstag, 31. Mai 2014

Bücherregal #001


"Die Firma" von John Grisham, 1990

Mitchell McDeere hat alles, was man sich nur wünschen kann. Er ist jung, sieht gut aus, ist intelligent, sportlich, frisch verheiratet mit einer begehrenswerten Frau und hat erst kürzlich sein Jurastudium als einer der Besten abgeschlossen. Dann bekommt er auch noch ein Jobangebot, das ihn nach Memphis lockt. Die Anwaltskanzlei Lambert, Locke & Bendini verspricht ein top Gehalt, großzügige Gratifikationen, ein neues Auto und hilft, das erste Eigenheim zu finanzieren.
McDeere muss zuallererst nur die Prüfungen zum Councellor bestehen. Auch dies bringt er mit Bravur hinter sich und alles könnte nicht schöner sein, bis sich plötzlich jemand von FBI an ihn herantastet. Fragen, die schon längst in seinem Unterbewusstsein schlummerten, kommen zutage. Warum verließen Anwälte, die vor dem Ruhestand gingen, nur tot die Firma? Waren das alles wirklich Unfälle gewesen? Und wie sehr mischt sich die Firma wirklich in sein Leben ein?
Jeder weitere Gedanke stürzt ihn in einen Strudel, als ihm klar wird, dass er selbst schon mit einem Bein im Treibsand steckt. Für ihn und seine Frau Abby kommt nur eines in Frage: die Flucht nach vorne. Und damit beginnt ein Spiel um Zeit und Leben.

Meine Meinung:
Ja, ich hör's schon: "Was für ein alter Schinken!" Aber hey! Davon gibt es viele Gute... nur leider gehört dieser für mich nicht dazu. Den Namen John Grisham habe ich in meinem Leben schon so oft auf irgendwelchen Covern von Büchern gesehen, aber nie auch nur eines gelesen. Also dachte ich mir bei meiner letzten Bestellung auf rebuy "versuch's einfach mal" und schließlich habe ich ach weniger als einen Euro investiert.
Die Geschichte nervt mich schon von Anfang an. Irgendwie kann ich es einfach nicht haben, wenn Figuren zu perfekt sind. Und Mitch und Abby sind Gary und Mary Sue. Vielleicht liegt es aber nur daran, dass mir Mitch unsympathisch ist. Und vielleicht liegt das daran, dass ich die Filmausgabe mit Bildern von Tom Cruise erhalten habe. Was es auch ist, Mitch nervt.
Die Hälfte des Buches war mein einziger Gedanke, dass es eine Geschichte über weiße, reiche Männer ist, mit weißen, reichen Männer-Problemen. Klingt unspannend? Ist es auch. Zumindest fängt es nach 50% der Seitenanzahl an etwas spannender zu werden. Aber auch das hält sich in Grenzen.
Und wenn irgendwelcher Humor in irgendeinem Satz steckte... sorry, dann habe ich ihn nicht bemerkt.
Aber schlimmer als 50 Shades of Grey war's jetzt nicht.

Spannung ❤❤♡♡♡
Action  ❤♡♡♡♡
Erotik ♡♡♡♡♡
Humor ♡♡♡♡♡
Drama ♡♡♡♡♡
Spaß ❤♡♡♡♡
4/30 ❤

Den Film habe ich noch nicht gesehen.

1 Kommentar:

  1. Danke für den Eintrag, find sowas immer klasse ;_; <3 sollte ich vll auch mal anfangen..

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